Abschaltung zum 31.3.2019

21. März 2019SteinchenSchreibe einen KommentarBearbeiten

Abschaltung zum 31.3.2019

Liebe Leser!

Am 31. März 2019 wird dieses Blog endgültig abgeschaltet – und zwar aus Protest gegen EU-Urheberrechtsschutz Artikel 11 (Verlage) und Artikel 13 (Uhrheber). Ebenso richtet sich mein Protest gegen jegliche Form der vom Staat nun aktiv betriebenen Ausspähung von privaten und geschäftlichen Internetzugängen via Glasfaser, Festnetz und Mobilfunk. Meine Messengerdienste WhatsApp, KiK und Telegram habe ich deshalb heute schon abgeschaltet und abgemeldet.

Ebenso werde ich mein Handy jetzt „tot-laufen“ lassen, weil ich meinen Akku bei meinem Huawei P9 nicht herausnehmen kann. Danach wird auch die Rufnummer dazu gelöscht.

Vielen Dank für Euer Interesse

Auf nimmer Wiedersehen!

Kurzwellen-Regelbetrieb DK2VH eröffnet

QRZCQ.COM und QRZ.COM

Inzwischen habe ich zusammen mit Carlo, DG6FFG und meiner XYL Brigitte unsere G5RV noch einmal um 1,5m weiter nach oben versetzt (damit auch die X200 Groundplane von Diamond) und dann ausgiebig in allen Bändern von 10m bis 80m getestet. Danach gab es schon die ersten interessanten QSOs in SSB und PSK31.

Zusammen mit Ignacu, DL1IGC und Carlo, DG6FFG werde ich in zwei Wochen (ab 31.10.2018) jeden Mittwoch Abend gegen 1900 UTC CW üben (wir werden dazu entweder A3J oder F3 modulieren und den von mir geschaffenen „Zeichensalat-Generator“ (kann auf Wunsch hier bestellt werden) zum üben verwenden.

GÄSTE WILLKOMMEN!!! Bitte auch per Mail melden.

 

*) Zeichensalat-Generator: Libre-Office 6.0.6 BASIC-Macro mit Dialog bislang NUR auf Linux (Debian/Ubuntu) Basis!

Nächste Woche „Antennenfest“ bei DK2VH

Gestern, 11. September 2018, war Carlo (DG6FFG/DOK F05) bei mir und hat mir geholfen, eine G5RV in die Luft zu bringen. Carlo hat das Dipol im Garten abgespannt und an unserer Dachluke befestigt (Strahlrichtung jetzt Ost-West) und wir haben gemeinsam den Speisepunkt zusammen mit der X200 Groundplane VHF/UHF mit 6m Fieberglas-Mast nach oben geschoben, die Hühnerleiter für den 50 Ohm Speisepunkt am Strombalun 1:9 (direkt mit der Hühnerleiter verbunden) und das gleich darauf montierte 1:1 Strombalun als Mantelwellensperre, an das morgen das RG58 angeschlossen wird.

Die Kabel sind auf dem Weg nach hier …

der Mast von unten auf den Speisepunkt der G5RV bzw. die X200 Groundplane

Blick auf die Diamond X200 an der Mast-Spitze (nicht ganz gerade …)

Balun und Mantelwellensperre direkt zusammen…

Im Haus sind zwei RG58 ins Kurzwellen-Schack verlegt (eine Leitung für das 40m-Isotron, welches jetzt noch einmal neu gebaut wird), mit zwei Blitzschutz-Elementen (Diamond SP-3000 für die G5RV und SP-1000 für das Isotron) am Blitzableiter des Hauses montiert.

Für die Groundplane X200 wird noch ein RG-8/RG-213-Kabel verlegt und das bisherige RG58 (mit den höheren Verlusten von ca. -3dB) ausgetauscht. Aber jetzt schon ist durch die doppelte Höhe an der Groundplane der Empfang von allen Relais-Stationen > 80km Entfernung mit > S6 < S9+60 möglich! Vom Fuldaer Relais (Nähe Lauterbach), Hoherodskopf, Vogelsberg, Bad Hersfeld, Aschaffenburg, Hanau, Offenbach, Frankfurt / Taunus alle Relais, Dreieich, Eschborn, Melibokus, Weinheim, Worms, Mainz …

Deshalb … nächste Woche macht die Station DK2VH zur Betriebseinweihung auf HF ein „Antennenfest“. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, mir eine kurze Mail zu schicken, wer alles kommen möchte. UPDATE: findet am Freitag den 19.9.2018  21.9.2018 1500 UTC statt. Platz für ca. 7-8 Personen (die Veranda ist nicht sooo groß). Der Rest muss in der schattigen Küche sitzen … *grins*

. – . – .

Eigenbau Anpassung Zepp-Dipol / Balun 600 Ohm / Mantelwellensperre 1-30MHz

Demnächst …

werden DG6FFG (Carlo) und ich aufs Garagendach steigen und zwischen unserer großen Douglastanne (ca. 30m hoch) und dem SAT-Antennenmast ein Zepp-Dipol montieren. Carlo hilft mir derzeit beim Löten von N-Steckern und N-Buchsen für die Blitzschutz-Patrone. Dann haben wir zumindest auf 30 bis 10m eine Empfangsantenne, an die wir den Raspberry 3B mit cutesdr zur Beobachtung des Spektrums anschließen können.

Carlo ist derzeit in Italien zum familären Krankenbesuch…

das Zepp-Dipol 5,25m montiert mit Wimo-600-Ohm-Balun + Mantelwellensperre RG58 auf Ferrit-Kern

Montage des Wimo-Baluns auf dem Montageboard des Zepp-Dipols von Hari

Mantelwellensperre auf einem Feritkern mit RG58-Kabel. Die Kabelbinder dienen der Stabilisierung.

Das DG6FFG/DK2VH Konservendosen-Isotron (Teil 5)

Es gibt schon Neues!

  • Die bisher wichtigste Erkenntnis betrifft das verwendete Material des sogenannten „Hornbach HT-Rohres“ aus Poly(1-methylethylen):
    Der im Teil 4 beschriebene Effekt, nämlich eine radikale Verringerung der Kapazität der beiden Dosen bei gleichbleibenden Abstand, tritt auf, wenn eine passive Spule auf das HT-Rohr gewickelt wird.
    Inzwischen habe ich mich ein wenig mit der PP-Molekülstruktur vertraut gemacht und herausgefunden, dass sich diese verketteten PP-Moleküle zu einem stromleitenden Dipol vereinigen, wobei an beiden Enden des PP-Moleküls je ein Radikal angefügt werden kann. Der dadurch entstehende Elektronentransport auf molekularer Ebene, der durch die Spule angeregt wurde, führt dazu, dass es zu einem Kurzschluss zwischen den beiden Dosen kommt.
  • Das Ausgleichselement, welches wir als versteiftes Metallstück an das obere Ende der unteren Dose angelötet hatten und das mit einem gewissen Abstand zwischen dem Metallstück und der oberen Dosenfläche angeordnet ist, schuf wieder einen Ausgleich zu dem Elektronentransport im PP-Material des HT-Rohres. So erst kamen wir wieder zu der angestrebten Kapazität von 11,5pF!
  • Ergo: HT-Rohre können Teil von elektromagnetischen Feldern sein (da fließt Strom durch!).  Das kann weitreichende Auswirkungen auf die Verwendung von HT-Rohren im Hausbau haben.
    Ich bin der Überzeugung, dass dieser physikalische Effekt (Verhalten des PP-Materials unter Einfluss von elektromagnetischen Feldern) näher untersucht werden sollte. Derzeit bin ich noch am überlegen, in welcher Form dazu ein Messaufbau hergestellt werden kann, um das Phänomen weiter zu untersuchen.

Das schafft neue Möglichkeiten für den Bau von E-Feld-Antennen auf Basis von HT-Rohren mit „passiven“ Kondensatoren…

Ja, hier tun sich neue Möglichkeiten auf. Wenn es ausreicht, einem HT-Rohr einfach eine Spule zu verpassen, um ein elektromagnetisches Feld allein durch den immanenten Elektronentransport innerhalb der Poly(1-methylethylen)-Struktur zu erzeugen, dann…

  • … reicht es aus, an jeweils das eine und das andere Ende ein Aluminium-Rohr mit gleichem Durchmesser anzubringen, dass eine von seiner Länge und Außenfläche her eine bestimmte Kapazität ergibt.
  • Verbindet man nun diese beiden Alu-Zylinder direkt miteinander, hat man gegenüber dem elektromagnetischem Feld der Spule auf dem HT-Rohr einen perfekten Kondensator. Wichtig ist, dass der Kondensator selbst nicht mit der Spule in Kontakt kommt(!), weil der tatsächliche Kontakt zwischen Spule und Kondensator-Zylinder allein durch den Elektronentransport im HT-Rohr hergestellt werden wird.

Wer jetzt etwas verwirrt dreinblickt, dem sei getrost gesagt, dass ich selbst einige Jahre dazu brauchte, spektroskopische Methoden von Polymer-Strukturen zu verstehen. 🙂 Da aber Poly(1-methylethylen) ein sehr gebräuchliche Baustoff im zeitgenössischen Alltag darstellt, finde ich es wichtig, auch auf diese auf elektromagnetische Felder sensible Eigenschaften hinzuweisen.

Fundsache … DB0HHH in Lohbrügge

Hallo 🙂 Am 25.-28.5.2018 war ich ja wegen einiger wichtiger Besorgungen und Besprechungen in HH und HL unterwegs und war am 26.5.2018 gerade in meinem Hotel in Bergedorf angekommen. Beim Auspacken meines Koffers hatte ich ausversehen meine Handfunke angeschaltet, die noch auf DB0HTV gerastet war. Und siehe da, es meldet sich sofort ein Realais mit rauschfreier Qualität: DB0HHH.

Ein freundlicher OM „Willi“ (DK8PN?), ich hatte leider nix zu schreiben, hat mir auf meinen CQ-Ruf geantwortet und mir erklärt, dass zwischen mir und dem Relais Lohbrügge kaum ein Hindernis wäre. Da ich aber gerade in Eile war, musste ich wieder QRT anmelden und mich meinen Aufgaben widmen.

Schade dass kein weiterer Kontakt mit Willi zustande kam, jedenfalls ist das Relais Lohbrügge (bei Hamburg) ganz neu auf 145.750 MHz zu hören.

Wenn jemand mal dort vorbeikommt, sagt dem Willi einen schönen Gruß von DK2VH. 🙂

DG6FFG/DK2VH Konservendosen-Isotron (Zwischenstand)

Hallo, liebe Interessierte.
Carlo ist erst einmal für 4 Wochen in Italien, nein, nicht zum Urlaub machen :-/

Dafür ist jetzt die 2m/70cm Groundplane (Bauhöhe >7,5m) aktiv…

für den Blitzschutz habe ich eine einfache Trennstelle an der Hauswand geschaffen….

Der weiße Draht dient lediglich als Zugentlastung für die Steckverbindung….

Einbau Wouxun KG-UV950P im 19-Zoll-Schrank

Bedienteil am Schreibtisch

Wenn Carlo zurück aus I3-Land ist, machen wir weiter mit unseren E-Feld-Antennen. Eventuell gibt es für das 80/160m-Band eine EH-Antenne (mit Alu-Rohr-Kondensatoren).

vry 73, de DK2VH

Das DG6FFG/DK2VH-Konservendosen-Isotron (Teil 4)

Heute war Großbasteltag. Carlo (DG6FFG) und ich haben heute den ersten Messaufbau für das 40m Isotron fertiggestellt und mit dem Networkanalyzer durchgemessen. Aber von Anfang an.

Mit meinem neuen Tool (Der Isotron-Spulen-Rechner) hatte ich herausgefunden, dass es möglich ist, mit zwei Teilspulen und einem Kondensator ggf. zwei Antennen bauen zu können. Mein Ansatz ist es, sowohl eine 20m- als auch eine 40m-Antenne mit einem Isotron zu realisieren. Genauso auch eine 80m- und 160m-Antenne gemeinsam. Dazu habe ich eine Methode entwickelt, wie man den massiven 1,2mm-Cu-Draht so auf das PU-Rohr wickelt, dass ein Spulenabgriff möglich ist.

Dazu bohrt man das Rohr direkt am Spulenanfang duch und fädelt den Faden durch das Rohr. Damit kann man den Draht straff auf das Rohr aufwickeln…

Ebenso auf der anderen Seite der Spule (Bitte darauf achten, dass die Bohrung direkt an das jeweilige Spulenende grenzt) und etwa 2mm daneben das nächste Loch… Ab da wickelt man dann den zweiten Spulenteil auf…

Der nächste Schritt war, die Büchsen nocheinmal anzuboren und Regenwassr-Abflüsse zu bilden. Denn steht die Büchse erst einmal unter Wasser, dann ist der Antennenspaß dahin. Möglicherweise kann es zu einem Kurzschluss mit heftigen Schäden kommen. Bei Regen sollte man diese Antenne tunlichst nicht benutzen.

Dann habe ich passende Hartschaum-Dämmungen für Rohrleitungen gefunden, die ich in Scheiben geschnitten habe, um die Kondensator-Büchsen besser auf dem PU-Rohr zu stabilisieren.

Dichtungsmaterial in Scheiben zum Stabilisieren eingesetzt…

Dann haben wir wieder alles auf das Messgestell geklebt. Diesmal mit „frei-beweglichen“ Kondensatoren, damit wir einen Abgleich vornehmen konnten. Allerdings ist der Einfluss der Spule auf dem PU-Rohr schon so groß, dass sich die Kapazität schnell halbiert oder noch mehr verkleinert. Das war eine wichtige Erfahrung für uns.

Deshalb hat Carlo eine Lasche an den oberen Rand der unteren Dose gelötet, mit deren Verformung wir einen Feinabgleich im Bruchteil-Bereich eines pF vornehmen konnten.

 

Die Lasche ist am oberen Rand der unteren Dose festgelötet und reicht an die obere Dose heran. So konnten wir die Spuleneinflüsse auf die Kapazität wieder kompensieren. So waren wir wieder bei den ursprünglichen 11,5pF (siehe Teil 1). Dadurch, dass die Antenne extrem schmalbandig ist, spielt auch jede noch so geringe Beeinflussung durch Metalle in deren Nähe eine große Rolle. Selbst unsere eigenen Körper hatten schon einigen Einfluss auf die Kapazitätsmessungen und der ungewöhnliche Aufbau am Messgestell mit Powertape rührt daher, dass jede noch so kleine zusätzliche Schraube eine Verfälschung der Messergebnisse bedeuten würde. Das wird bei der endgültigen Montage der Antenne am Fiberglasmast ebenfalls noch eine Herausforderung.

Carlo (DG6FFG) lötet die Spulen in der Mitte zusammen (für den späteren Abgriff, hier bei dieser Version 40m/30m-Band) und bringt das Messkabel an.

 

So wird das Messkabel angelötet…. Die Seele des Coax-Kabels geht zum oberen Spulenende, die Schirmung an das untere Spulenende und jeweils die betreffende Kondensatorhälfte mit der Spule kurzgeschlossen.

Und hier das erste Messergebnis im Network-Analyzer…. 🙂 Voila…
Demnächst geht es weiter und zum OV-Abend am 27.4. werden wir das Demonstrationsobjekt mitbringen, damit Ihr Euch das anschauen könnt.

Das DG6FFG/DK2VH-Konserven-Isotron (Teil 3)

Liebe Fan-Gemeinde,

Rechenfehler gefunden! 🙂
Ganz einfach. Die Fläche der Spule muss in m² berechnet werden, der Kabeldurchmesser in m.

Hier könnt Ihr selbst ausrechnen, wie groß die Spule bei der jeweiligen Kapazität werden muss (Der Isotron-Rechner)

Fixierung einer 25mm-Spule aus 1,2mm Cu-Draht massiv mit Tesafilm
für DG6FFG/DK2VH-Konservendosen-Isotron